Hintergrund |
Viele Menschen verbringen Ihren Urlaub in den Bergen, weil sie sich dort besonders gut erholen. Sportler fahren gezielt in die Berge, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Menschen, die in großer Höhe leben, sind gegen viele Krankheiten gefeit, die bei Flachlandbewohnern verbreitet sind. Wie kann das sein, wo doch Bergluft weniger Sauerstoff enthält? |
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Umfassender Artikel über die Buteyko-Methode in der Zeitschrift BIO erschienen (Okt./Nov. Nr. 5/2008, kann als pdf-Datei unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können angefordert werden) Buteyko und Frolov sind nicht dasselbe (s. Häufige Fragen) Termine Nächste Anwender-Seminare in Braunschweig: 05.-07. August 2010 02.-04. September 2010 (Donnerstagabend bis Samstagmittag) Nächstes Ausbildungsseminar Teil 2: 7.-9. Juni 2010 Treffen der Buteyko-Arbeitsgemeinschaft / Fortbildung für Buteyko-LehrerInnen 1.-3. Oktober 2010 in Wien 10-jähriges Jubiläum unserer Buteyko-Schule Sommer 2009 |
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Buteyko ist davon ausgegangen, dass die meisten Menschen in unserer Gesellschaft unter Stress stehen. Stress bedeutet immer, dass sich der Organismus auf Kampf und Flucht einstellt. Neben einer Erhöhung der Herzfrequenz beinhaltet dies eine Vertiefung und Beschleunigung der Atmung. Diese Reaktionen sind Voraussetzung für einen erfolgreichen Kampf oder eine Flucht, weil man bei erhöhter körperlicher Aktivität mehr Sauerstoff verbraucht und mehr Kohlendioxid produziert, das wieder abgeatmet werden muss.Die Stressursachen, denen wir heute überwiegend ausgesetzt sind, wie z.B. Termindruck, Reizüberflutung und psychische Belastungen erfordern aber keine körperliche Aktion mehr. Wir kämpfen und fliehen nicht, sondern verkrampfen uns nur noch. Die Stressreaktionen laufen unter diesen Bedingungen ins Leere, die Atmung ist dem tatsächlichen Bedarf nicht mehr angemessen. Bei Dauerstress kommt es zur chronischen Überatmung oder chronischer Hyperventilation. Ungesunde Atemmuster, die mit Hyperventilation verbunden sind, sind daher in der zivilisierten Welt sehr verbreitet. Die Buteyko-Methode dient der Normalisierung der Atmung im Falle solcher Atemmusterstörungen. Mit den Buteyko-Übungen lernt man, seinen Luftaustausch wieder auf das normale Niveau zu verringern. Dies geschieht am besten, wie Buteyko selbst es ausgedrückt hat, indem man seine Atmung durch Entspannung der Atemmuskulatur soweit reduziert, bis das Gefühl eines leichten Lufthungers entsteht. Die Wirksamkeit seiner Methode bei Asthma wurde in vielen Studien nachgewiesen. Nicht vollständig geklärt aber ist, welche Mechanismen dafür verantwortlich sind. Buteyko hat die Wirksamkeit seiner Methode ausschließlich mit der Veränderung des Kohlendioxidgehaltes in den Atemwegen erklärt. Er hat seine Methode bereits in den 50er Jahren entwickelt und seine intensivste Forschungszeit lag in den 60er Jahren, als ihm ein großes Forschungslabor zur Verfügung stand, aber andererseits die Untersuchungsmethoden und das Ausgangswissen noch begrenzter waren. Inzwischen ist die Forschung weitergegangen und weitere Theorien über den Wirkungsmechanismus sind hinzu gekommen. Auf den folgenden Seiten werden weitergehende Informationen zu - Buteykos Kohlendioxidtheorie - und dem aktuellen Forschungsstand gegeben. |